Unsere Veranstaltungen für Sie!
Psychische Erste Hilfe an Schulen (Hauptveranstaltung)
Zielgruppen
- Beschäftigte im Schulsozialdienst
- Lehrerinnen und Lehrer
Voraussetzung
Vor der Schulung von Lehrkräften im Rahmen der zweitägigen Hauptveranstaltung findet eine Einführungsveranstaltung auf Leitungsebene statt (SV-220-27-1), die der strukturellen Einbettung im System Schule und der Verknüpfung mit dem Schulischen Krisenteam dient. Nur Schulen, die an der Einführungsveranstaltung „Psychische Erste Hilfe an Schulen” (PEH-S) teilgenommen haben, können Teilnehmende – Tandems aus je zwei interessierten Lehrkräften oder Beschäftigten der Schulsozialarbeit – zur Hauptveranstaltung anmelden.
In der Hauptveranstaltung werden die Tandems in Theorie und Praxis der Psychologischen Ersten Hilfe geschult, um im Ernstfall vor Ort gezielt und handlungssicher helfen zu können.
Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung nur für Personen buchbar ist, die eine gesondert Einladung erhalten haben.
Ziel
Schulen in Rheinland-Pfalz sind grundsätzlich sichere Orte. Kommt es jedoch zu Unfällen oder anderen Notfällen (etwa schwere Gewaltereignisse), bei denen Mitglieder der Schulgemeinschaft zu Schaden kommen, können Betroffene erhebliche Belastungen erleben. In solchen schulischen Krisensituationen haben der Schutz von Leben und die medizinische Erstversorgung oberste Priorität. Neben der meist kleineren Zahl medizinisch zu versorgender Personen gibt es jedoch häufig eine größere Gruppe, die psychisch belastet ist. Diese Menschen benötigen Psychische Erste Hilfe – zumindest bis professionelle Fachkräfte eintreffen. Wie die medizinische Erste Hilfe stellt auch diese Form der Unterstützung durch Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte eine wichtige Brücke zur weiteren professionellen Versorgung dar.
In der Hauptveranstaltung „Psychische Erste Hilfe an Schulen” (PEH-S) wird Lehrerinnen und Lehrern vermittelt, wie sie frühzeitig psychische Unterstützungsmaßnahmen für Betroffene einleiten können. Ziel ist, den negativen Folgen für Betroffene entgegenzuwirken und potentiellen Traumafolgeerkrankungen vorzubeugen.
Das Konzept der PEH-S befähigt die Teilnehmenden, Schülerinnen und Schülern nach potentiell traumatischen Notfällen stabilisierend zur Seite zu stehen und weiterführende Hilfe einzuleiten. Darüber hinaus kann das Wissen aus der Fortbildung auch auf die kollegiale Unterstützung nach einem solchen Krisenfall übertragen werden.
Inhalt
- Krisen und Notfälle an Schulen
- Verortung der Psychischen Ersten Hilfe im schulischen Krisenmanagement
- Einführung in Stresstheorie und Psychotraumatologie
- Was ist PEH-S? Was ist zu beachten?
- Praktische Übungen
- Eigenschutz, eigene Betroffenheit, Stressregulation, Abgrenzung
- Inhalte der Einführungsveranstaltung für die Schulleitung (Rolle, schulische Strukturen, Prozesse und Organisation für den Einsatz)
Hinweise
Dies ist eine Kooperationsveranstaltung mit dem Pädagogischen Landesinstitut.
Bei grundsätzlichen fachlichen Fragen zur Psychische Erste Hilfe an Schulen melden Sie sich bitte bei Lorena Gleichauf, E-Mail l.gleichauf@ukrlp.de.
Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung nur für Personen buchbar ist, die eine gesondert Einladung erhalten haben.
Ansprechpartner
Fachbereich Qualifizierung
Telefon: 02632 960-3030
E-Mail: veranstaltungen@ukrlp.de
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